Wird geladen…
Wird geladen…
Alles zur ZFA-Abschlussprüfung: Prüfungsaufbau, häufige Themen, Lernplan, Tipps für schriftliche und praktische Prüfung. So bestehst du beim ersten Versuch.
Kurz gesagt
Die ZFA-Abschlussprüfung besteht aus zwei schriftlichen Teilen (je 90 Min.) und einer praktischen Prüfung in der Zahnarztpraxis. Prüfungsthemen: Behandlungsassistenz, BEMA/GOZ-Abrechnung, Hygiene und Röntgen. Bundesweit bestehen ca. 75–80 % beim ersten Versuch. Zwei Wiederholungsversuche sind möglich. Mit 3 Monaten gezielter Vorbereitung bestehst du sicher.
Z-FA Research Team
Redaktion z-fa.de · Fachredaktion für Zahnmedizinische Fachangestellte
Über die RedaktionDie ZFA-Abschlussprüfung ist der entscheidende Schritt nach drei Lehrjahren. Dieser Guide erklärt dir den genauen Aufbau, welche Themen am häufigsten kommen – und wie du mit dem richtigen Lernplan sicher besteht.
90 Min. schriftlich. Zahnheilkunde, Hygiene, Röntgen, Prophylaxe, Notfall.
90 Min. schriftlich. BEMA/GOZ, Datenschutz, Recht, Buchführung.
~90 Min. Aufgabe + 20 Min. Fachgespräch. Bewertet durch Prüfungskommission.
Die praktische Prüfung wird von einer Prüfungskommission der Zahnärztekammer abgenommen. Typische Aufgaben:
Wichtigste Lernressource: Alte Prüfungsaufgaben
Die meisten Zahnärztekammern stellen alte Prüfungsaufgaben kostenlos oder günstig zur Verfügung. Auch der vmf (Verband medizinischer Fachberufe) bietet Lernhefte an. Das Prinzip "Prüfungen lösen unter Zeitdruck" ist die effektivste Vorbereitung.
Lerne täglich 60–90 Min. statt Marathon-Sessions am Wochenende
Nutze Lernkarten für BEMA-Positionen – auswendig lernen hilft
Schlaf die Nacht vor der Prüfung mindestens 7–8 Stunden
Frühstücke gut am Prüfungstag – Blutzucker beeinflusst Konzentration
Lies jede Frage zweimal – viele Fehler entstehen durch Lesen-Übersehen
Bei Multiple-Choice: Erst alle antworten, dann unsichere überprüfen
Abrechnung: Immer Kassenpatient vs. Privatpatient unterscheiden
Praktische Prüfung: Laut denken – erkläre, was du tust
Fachgespräch: Ruhig atmen, kurze Pausen sind erlaubt
Nach der Prüfung: Nicht zu früh feiern oder verzweifeln – Ergebnis abwarten
Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil (Teil 1 und Teil 2) und einem praktischen Teil. Teil 1 (Behandlungsassistenz): 90 Minuten, Fragen zu Zahnheilkunde, Hygiene, Instrumentenkunde. Teil 2 (Praxisorganisation und -verwaltung): 90 Minuten, Abrechnung BEMA/GOZ, Verwaltung, Recht. Praktische Prüfung: Praktische Aufgabe in der Praxis (ca. 90 Minuten) + Fachgespräch (ca. 20 Minuten).
Bundesweit bestehen ca. 75–80% im ersten Versuch. Etwa 10–15% treten nicht an (Krankheit, Prüfungsrücktritt). Wer nicht besteht, hat zwei Wiederholungsversuche. Die schriftlichen Teile sind meist einfacher als die praktische Prüfung, die von der Prüfungskommission individuell bewertet wird.
Du kannst die Prüfung zweimal wiederholen. Zwischen den Prüfungsterminen kannst du weiterarbeiten und lernen. Auf Antrag kann die Ausbildungszeit um maximal ein Jahr verlängert werden. Nach dem zweiten Wiederholungsversuch ohne Bestehen endet die Ausbildung ohne Abschluss – du kannst aber jederzeit neu beginnen.
In Teil 1: Kariesentstehung und -behandlung, Endodontie, Parodontologie, Prophylaxe, Röntgen, Sterilisation/Hygiene, Notfallmaßnahmen. In Teil 2: BEMA-Positionen (Füllungen, Extraktionen, Prothesen), GOZ-Grundlagen, Privatliquidation, Datenschutz (DSGVO), Arbeitsrecht, Buchführung. In der Praxis: Instrumentenaufbereitung, Assistenz, Patientenmanagement.
Mindestens 3 Monate intensive Vorbereitung. Beginne mit dem schwächsten Fach (meist Abrechnung). Nutze alte Prüfungsaufgaben der zuständigen Zahnärztekammer – diese sind oft kostenfrei erhältlich oder über vmf-Lernhefte zugänglich. Lerne täglich 1–2 Stunden statt kurz vor der Prüfung in Panik-Sessions.
Finde deinen ersten ZFA-Job oder steige mit einer Fortbildung durch.